griechenland

Die Griechen, die in Not geraten sind, sind nicht dieselben,
die durch schlechte Politik ihr Land geplündert haben.

Es sind normale, einfache Menschen, die sich von ihrer neuen Regierung
eine überfällige neue politische Kultur in ihrem Land versprechen.
Als Europäer und vor allem als Deutsche sollten wir ihnen helfen.

Zur Situation auf Lesbos - wieder ein Bericht aus Moria

Bei gutem Wetter, d.h. bei geringem Seegang, kommen nach wie vor täglich mehr als 1000 Flüchtlinge aus der Türkei nach Lesbos. An manchen Tagen sind es auch mehr als 2000, vielleicht auch 3000. Die Routen haben sich verschoben, seit die Türkei 3 Milliarden € zugesagt bekommen hat. Im letzten Jahr waren die meisten Ankünfte im Norden der Insel an dem rund 20 km langen Küstenstreifen zwischen Molivos und Skala Sikaminias...“

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Vierter Bericht aus Athen

Ich sitze wieder im Büro von Dr. Giannaros, dem Direktors des Elpis-Krankenhauses in Athen. Unser Kreis hat sich erweitert. Ein kleiner Mann, Anfang 60, ist von der Insel Evia/Euböa mit einem uralten, kaum fahrbereiten Auto nach Athen gekommen. Für die Heimfahrt fehlt ihm das Benzingeld. Er gehört zu den Opfern der Krise: kein Geld mehr, niemand kauft etwas von ihm... Dr. Giannaros hilft - und stellt ihn mir vor: „Georgios Maroudas, ein berühmter Maler...“

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Dritter Bericht aus Athen

Das Elpis-Krankenhaus ist das älteste Krankenhaus in Athen und besteht seit 1842; die klassizistischen Gebäude stehen im ehemaligen Flussbett des Ilissos. Wer sich mit antiker Philosophie beschäftigt hat, kennt den Ilissos. Es war ein Lieblingsplatz von Sokrates, wo er gern mit seinen Schülern hinging, um im Schatten der Platanen beim Rauschen des Baches zu philosophieren, wie uns Platon im Dialog des Phaidros überliefert. Heute geht das Krankenhaus mit 220 Betten im Häusermeer von Athen unter.

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Zweiter Bericht aus Athen

Auf den ersten Blick scheint hier alles normal, aber nur auf den ersten Blick. Und dann sieht man immer mehr leerstehende Läden, geschlossene Geschäfte, viele Schilder mit der Aufschrift „zu vermieten“, „zu verkaufen“, man sieht sehr viel Renovierungsbedarf an den Häusern, Müll, man sieht Autos ohne Nummernschilder, unangemeldete Motorräder…

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Erster Bericht aus Athen

Nachdem eine großzügige Spenderin mir zusätzlich zu ihrer Spende für „Wir-helfen-Hellas“ noch einen Flug nach Athen finanziert hat, bin ich am 6.8. abends von Frankfurt nach Athen geflogen.
Die Kosten für den Aufenthalt dort zahle ich selber, da unser Versprechen gilt: 100% der Spenden werden den Notleidenden in Griechenland zukommen. Ankunft in Athen 30 Minuten nach Mitternacht am Freitagmorgen.

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Liebe Freunde und Unterstützer der Aktion „Wir-helfen-Hellas.de“

Wir haben die Spendensumme von 21.000,- € überschritten - und bedanken uns sehr sehr herzlich und tief berührt für Ihre spontane und unbürokratische Hilfe. Eine Spenderin hat nach Erreichen von 5000,- € zusätzlich die Finanzierung eines Fluges nach Athen übernommen, damit die ersten Spendengelder möglichst schnell die Empfänger erreichen. Ich habe nun für den 6. August einen Flug nach Athen gebucht. Dort werde ich mit Vertretern mehrerer Krankenhäuser, die derzeit unentgeltlich arbeiten, zusammentreffen. Vorgespräche haben bereits stattgefunden. Ich werde auch etliche Sachspenden, medizinisches Gerät und Arzneimittel übergeben. Es handelt sich um die Krankenhäuser Evangelismos, Elpis und Elleniko.

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Ich hatte einen Traum - I had a dream

Ich hatte einen Traum. Ich war unterwegs mit einer kleinen Wander-Reisegruppe und wir kamen durch ein kleines, lebendiges Bergdorf. Wir hielten kurz an, um uns umzuschauen. Sofort wurden wir umringt von den Bewohnern, unter ihnen viele Kinder, die wissen wollten, wer wir sind und woher, wohin wir unterwegs seien…


Unter ihnen war auch ein Viehhändler. Er gehörte zu den örtlichen Sinti- und Romafamilien. Gerade war er dabei, zwei Schweine und drei Ziegen von seinem Pick-up abzuladen, die geschlachtet werden sollten.
Meine Gäste fanden das alles so spannend, dass wir kurzfristig beschlossen, eine längere Pause einzulegen, damit jeder sich in Ruhe in dem Dorf umschauen könne. Einige gingen mit mir ins Kafenion.


Als wir schließlich wieder zum Aufbruch rüsteten, kam der Viehhändler zu mir, nahm mich kurz beiseite und übergab mir dezent ein Bündel Geldscheine. Fragend schaute ich ihn an. „Was soll ich mit dem Geld?“ „Für dich,“ sagte er.
„Wieso für mich?“ „Weil ihr immer noch hierher kommt, um uns zu besuchen!“ Ablehnend wollte ich das Geld zurückgeben, doch er bestand darauf, ich solle es annehmen, er habe gerade ein gutes Geschäft gemacht, und das sei die Hälfte seines Gewinns.

Ich zögerte noch, doch dann nahm ich an und erklärte ihm, ich würde dieselbe Summe drauflegen und dann möchte ich gemeinsam mit ihm zu den Ärmsten des Dorfes gehen, zu denen, die nichts mehr haben außer vielleicht noch ein Dach über dem Kopf, nichts mehr sonst, keinen Strom, kein Wasser, kaum noch etwas zu essen, keine Krankenversicherung, kein…
Ich wollte, dass er mich geleitet, dass er mir hilft, das Geld denen zu übergeben, die am bedürftigsten sind. Und so ist es geschehen.


Dr. phil. Wolfgang Hautumm

Zukunft schenken

Wer einmal Griechenland bereist und den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung gesucht hat, weiß: Die Gastfreundschaft der Menschen dort ist legendär. Stets bekommen Sie ein kleines Geschenk, immer möchten die Griechen Ihnen eine Freude bereiten. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir den Griechen unsere Freundschaft zeigen.


Vielen Griechen geht es schlecht. Es gibt in Griechenland keine Sozialhilfe und kein Arbeitslosengeld. Der Großteil der Krankenhäuser musste infolge der Finanzkrise schließen. Griechenland trägt mit Italien die Hauptlast der Flüchtlingsströme. Griechenland leidet von allen EU-Ländern am meisten unter der Ukraine-Krise.


Die Griechen, die in Not geraten sind, sind nicht dieselben, die durch schlechte Politik ihr Land geplündert haben. Es sind normale, einfache Menschen, die sich von ihrer neuen Regierung eine überfällige neue politische Kultur in ihrem Land versprechen. Als Europäer und als Deutsche stehen wir in der Verantwortung, den notleidenden Menschen in Griechenland zu helfen.


Wir tun damit auch uns etwas Gutes. Griechenland ist die Wiege unserer Kultur. Die wichtigsten zivilisatorischen Errungenschaften Europas verdanken wir Griechenland. Griechenland zu vergessen, heißt seine Wurzeln zu vergessen. Wer seine Wurzeln vergisst, hat keine Zukunft. Lassen Sie uns und den notleidenden Menschen in Griechenland Zukunft ermöglichen. Beteiligen Sie sich mit einer Spende an der Aktion "Wir helfen Hellas".


Dr. phil. Christoph Quarch

Wer steckt dahinter?

Dr. phil. Wolfgang Hautumm

Archäologe, Reiseleiter, Autor, Verleger, Olivenölhändler. Seit ich 1972 zum ersten Mal auf Kreta war, ist kein Jahr vergangen, ohne dass ich in Griechenland gereist wäre und gearbeitet hätte.

Es gibt in Hellas kaum eine Gegend, die ich nicht gesehen und besucht habe. Mein Schlüssel für unzählige menschliche Begegnungen ist die Kenntnis der griechischen Sprache.

Die offene, unvoreingenommene Gastfreundschaft und die einzigartige Lebenskunst, die ich hundertfach erfahren habe, ist mir Vorbild und Beispiel für mein eigenes Leben und Denken geworden.

www.ikarus-verlag.de

Dr. phil. Christoph Quarch

Als Philosoph kann ich gar nicht umhin, Griechenland zu lieben. Zumal es die Philosophie Platons und Sokrates‘ war, die mir als jungem Mann begegnete und die in mir ein geistiges Feuer entfachte, das mich seither erfüllt.

Später bereiste ich Griechenland und seit 2014 veranstalte ich philosophische Reisen dorthin. Dabei wird mir immer wieder deutlich, in welchem Maße der Geist der alten Hellenen noch heute in Griechenland lebendig ist – ja, dass er bei der jungen Generation neu aufflammt.

Diesen Geist braucht Europa. Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, Griechenland zu helfen.

www.christophquarch.de

Griechenland-Fakten

Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Griechenland (2011): 303 Milliarden USD
Griechenland (2013): 242 Milliarden USD


zum Vergleich
Einwohner Hessen: ca. 6. Millionen
BIP Hessen (2014): 285 Milliarden USD


in Griechenland
Arbeitslosigkeit: ca. 25%
Jugendarbeitslosigkeit: ca. 60%


Gesundheitliche Situation
Das öffentliche Gesundheitswesen in Griechenland ist durch die Maßnahmen der Austeritätspolitik kollabiert. Das Recht auf freie und offen zugängliche medizinische Versorgung ist für den größten Teil der Bevölkerung abgeschafft.


Menschen ohne Krankenversicherung müssen die kompletten Kosten für ihre medizinische Versorgung, Arzneimittel und Untersuchungen selbst zahlen.

Von 185 Krankenhäusern im Land sind rund 100 geschlossen oder stark eingeschränkt in ihrer Arbeit. Viele Ärzte behandeln ihre Patienten inzwischen kostenlos.


Es gibt Hunger, vor allem in den Städten. Tausende strömen in die Armenküchen oder sind auf Unterstützung durch ihre Angehörigen auf dem Land angewiesen.


Griechenland hat ca. 10,5 Millionen Einwohner, davon leben rund die Hälfte in den Städten Athen, Piräus, Thessaloniki, Patras (zum Vergleich: Istanbul hat ca. 20 Millionen Einwohner).



Die finanzielle Lage der Bürger
Menschen in extremer Armut: 11%
Menschen unter der Armutsgrenze: 34%
unterernährte Schulkinder: 700.000

Mehr als 6000 Menschen töteten sich
selbst in der letzten Zeit wegen zu hoher
Verschuldung.


Die Flüchtlingssituation
Griechenland hat derzeit außerdem große Schwierigkeiten mit der Versorgung der zahlreich ins Land strömenden Flüchtlinge. 2011 kamen 55.000 Flüchtlinge alleine über die griechisch-türkische Landgrenze in die EU.2014 kamen 43500 Flüchtlinge nach Griechenland. Laut Ärzte ohne Grenzen sind bis April 2015 schon so viele Flüchtlinge nach Griechenland gekommen wie in 2014.


Die griechischen Behörden erstversorgen die Asylanten. Viele leben in illegalen Zeltlagern meist in der Nähe der Großstädte, wo sie Arbeit suchen. Viele Bürgerinitiativen und Kirchengemeinden helfen bei der Versorgung, können aber bei weitem den Bedarf nicht decken. Denn zur Zeit kommen täglich auf vielen grenznahen Inseln weitere Tausende ins Land, allein auf Lesbos sind es an manchen Tagen 500 - 800 Verzweifelte, die in die EU wollen.


Die griechische Regierung forderte wiederholt Unterstützung bei der Bewältigung dieser menschlichen Tragödie. Das Interesse von Seiten nicht betroffener EU-Staaten, sich der europäischen Flüchtlingsproblematik zu stellen, ist allerdings gering; statt dessen wird immer wieder Kritik laut, Griechenland versorge die Flüchtlinge nicht richtig.

Spendenkonto

Wir, Dr. W. Hautumm, Dr. Chr. Quarch garantieren,
dass jeder gespendete Euro ohne Abzug hilfsbedürftigen,
in Not geratenen Menschen in Griechenland zugute kommen wird.
Während meiner nächsten Griechenlandreise im September 2015 nach Lesbos
werden wir die ersten gesammelten Gelder verteilen.
Wir werden Bedürftige vor Ort aufsuchen und die Gelder übergeben.


Für Spenden ab 100,- € erhalten Sie als kleines Dankeschön von uns wahlweise ein Buch:

Wolfgang Hautumm: Mein Griechenland
oder
Christoph Quarch: Das große Ja
oder
eine Flasche Sappho-Olivenöl aus Lesbos, bio-zertifiziert (nur gegen Abholung)


Wollen Sie dabei sein, wenn Ihre Spenden übergeben werden?
Sprechen Sie uns an.



Bankverbindung:
Dr. Christoph Quarch – Wir helfen Hellas (Zusatz bitte angeben)
IBAN DE19530501800047428016 | SWIFT/BIC HELADEF1FDS